Das Ringen zwischen USA und China um die Vormachtstellung in der Welt
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Hegemonie heißt: Regeln setzen, ohne sich rechtfertigen zu müssen. Über Jahrzehnte teilten sich UdSSR und USA diese Position, nach 1991 beanspruchte Washington sie allein. Heute steht den USA ein Rivale gegenüber, dessen Wirtschaftsleistung in Kaufkraftparität bereits die eigene übersteigt. Wie sich das Verhältnis zwischen Washington und Peking entwickelt hat und welche Lesart sich daraus politisch ableiten lässt, untersucht die Vorlesung.
Die These für diesen Kurs lautet: Eine wirtschaftliche Erosion der amerikanischen Ökonomie verringert die Spielräume der USA gegenüber einem militärisch wachsenden China. Aus dieser Diagnose ergebe sich eine doppelte Bewegung: Handelspartner suchen den Anschluss an Peking, während Regionalmächte wie Indien zugleich militärische Kooperation mit Washington pflegen, um chinesische Ansprüche im Indopazifik zu begrenzen. Beschrieben werden die Instrumente beider Mächte: amerikanische Sanktionsregime und militärische Interventionen, chinesische Investitionsdiplomatie und ökonomischer Druck auf Handelspartner. Wo Reaktion endet und Strategie beginnt, bleibt umstritten. Begleitend kommen historische Parallelen zur Sprache, etwa der Übergang von britischer zu amerikanischer Vorherrschaft im 20. Jahrhundert und die Frage, ob solche Wechsel ohne große Kriege auskommen können.
| Kursnr. | 262.1A006N |
| Beginn | Mo., 21.09.2026, 17:45 - 19:15 Uhr |
| Dauer | 12 Termine |
| Kursort | VHS, Raum 5.37 |
| Entgelt | 52,00 € |
| Kursleitung |
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| Fragen zu Anmeldung, Ermäßigung, Auskünfte zu freien Kursplätzen |
Annette Volmer +49 201 88 43102 annette.volmer@vhs.essen.de |
| Inhaltliche Beratung | Nikolaos Georgakis +49 201 88 43215 nikolaos.georgakis@vhs.essen.de |
VHS, Raum 5.37
Burgplatz 145127 Essen