Exkursion: Rundgang durch die Burg Vondern in Oberhausen – eine Grenzburg des Essener Damenstifts
Anmeldung möglich
Die Burg Vondern wirkt bei der ersten Annäherung wie eine spätgotische Bilderbuch-Burg: Eine mächtige Toranlage erhebt sich eindrucksvoll aus dem Wassergraben der Emscher. Doch hinter dieser malerischen Erscheinung verbirgt sich eine lange und vielschichtige Geschichte.
Bereits im 12. Jahrhundert legten Stiftsdamen an dieser Stelle eine sogenannte Motte zur Sicherung eines Flussübergangs an. Mitte des 14. Jahrhunderts ging die Anlage in den Besitz der Grafen von Kleve über und wurde in mehreren Bauphasen zu einer wehrhaften Wasserburg ausgebaut. Gegen Ende des 15. Jahrhunderts erfolgte die Umgestaltung zu einem repräsentativen, wohnlichen Ansitz. Nach Kriegszerstörungen wurde die Hauptburg schließlich Anfang des 18. Jahrhunderts als barockes Herrenhaus wiederhergestellt.
Dieser Rundgang geht der komplexen und noch lange nicht gänzlich entschlüsselten Baugeschichte in den Kellern und Gräben der Burg nach.
Im Vorfeld des Rundgangs findet am 14. Januar ein Vortrag von Dr. Rainer Mentel in der Volkshochschule Essen statt, der die historischen Hintergründe und baugeschichtlichen Zusammenhänge ausführlich beleuchtet.
Dr. Rainer Mentel leistete seinen Zivildienst auf Burg Altena, bevor er Kunstgeschichte in Regensburg Edinburgh studierte und in Marburg über ein Thema zur mittelalterlichen Architekturgeschichte promovierte. Seit vielen Jahren engagiert er sich im Vorstand der „Freunde der Archäologie im Raum Oberhausen“ (FARO).
Treffpunkt: vor dem Tor der Vorburg von Burg Vondern
Arminstraße 65, 46117 Oberhausen
| Kursnr. | 262.2C005J |
| Beginn | Sa., 23.01.2027, 10:00 - 13:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | Burg Vondern Oberhausen, Tor der Vorburg |
| Entgelt | 13,00 € |
| Kursleitung |
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| Fragen zu Anmeldung, Ermäßigung, Auskünfte zu freien Kursplätzen |
Angelia Hohloch +49 201 88 43212 angelia.hohloch@vhs.essen.de |
| Inhaltliche Beratung | Tabea Hower +49 201 88 43207 tabea.hower@vhs.essen.de |