Vortrag: Jugendstil in Essen
Anmeldung möglich
Unter dem Eindruck der internationalen Strömungen orientierte sich Essens Aufbruch zum Jugendstil an den speziellen Bedürfnissen der Industrieregion. Ab 1900 entstanden ganze Straßenzüge und Stadtviertel, deren Fassaden vom Jugendstil bestimmt waren. Viele der bis heute erhaltenen Gebäude sind Unikate, an denen die Stuckdekorationen „in situ“ angebracht wurden. Auch Schulen, Verwaltungsgebäude, Warenhäuser oder Kirchen lassen den Einfluss des Jugendstils erkennen. Die dabei verwendeten Motive, aber auch komplette Gebäudeentwürfe oder Kunstwerke, zeigten sich von den großen Ausstellungsevents etwa in Wien, München oder Darmstadt inspiriert. Ihrerseits präsentierten die Essener Stadtverwaltung und hiesige Unternehmen ihre Innovationen auf den Welt-, Gewerbe- oder Bauausstellungen. Besonderen Einfluss erlangte die Ausstellung Düsseldorf 1902, auf der Essener Unternehmen wie Krupp oder Goldschmidt den Ton angaben. Mit Preisen bedacht wurden hier z. B. die hochkarätigen Jugendstilprodukte der in Essen ansässigen Kunstschmiede Füssmann & Feeth und des Möbelhauses W. Wember. Essens Ruhm als „Möbelstadt“ wurde hier begründet und trug zur allgemeinen Geschmacksbildung bei.
| Kursnr. | 262.2C033J |
| Beginn | Do., 10.12.2026, 18:00 - 20:00 Uhr |
| Dauer | 1 Termin |
| Kursort | VHS, Raum E.11 (Kleiner Saal) |
| Entgelt | 0,00 € |
| Kursleitung |
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| Fragen zu Anmeldung, Ermäßigung, Auskünfte zu freien Kursplätzen |
Angelia Hohloch +49 201 88 43212 angelia.hohloch@vhs.essen.de |
| Inhaltliche Beratung | Tabea Hower +49 201 88 43207 tabea.hower@vhs.essen.de |
VHS, Raum E.11 (Kleiner Saal)
Burgplatz 145127 Essen